Draconia

29. Session

Ins Grab

Mittag, 2. Erastus 1296

Nach dem Kampf, der Gabriel und Jeremiah von einer Krankheit erblindet zurück gelassen hat, beschließen die Helden, schnell den Palast nach dem Geheimgang zur Pyramide zu erkunden. Lia (in Gestalt des Pestbringers) geht vor und räumt Hindernisse wie fünf halb verweste Pferdemonster aus dem Weg. Sie finden einige eventuell noch nützliche Gegenstände und den Eingang zum Geheimgang im Obergeschoss, von wo aus ein großes Wesen mit gigantischen Krallen einen Gang nach unten gegraben hat und dabei die Hälfte des unten liegenden Palastes mit Trümmern verschüttet hat.

Im Gang finden die Helden an den Wänden Geschichten zu den Fürsten von Narganthar, wobei der Fürst des Palastbezirks als grauer Drache dargestellt wird. Sie erkennen, dass es sich dabei um den Drachen aus ihrem zweiten Abenteuer handelt, dem Stein des Gleichgewichts. Eine Befragung des Drachen bringt nur hervor, dass er tatsächlich einmal einer der Fürsten war, jedoch durch einen hinterhältigen Giftanschlag besiegt wurde und seinen Körper hat einfrieren lassen, um seinen Geist im Stein zu sichern. Das Abbild eines der noch vermissten Fürsten sieht zudem Ifrit erstaunlich ähnlich. Es ist der Fürst von Riotan, der sich in der Schlacht gegen die ausgebrochene Seuche für sein Volk geopfert hat, indem er seinen Helm zur Detonation gebracht hat um die Armee des Pestbringers auf zu halten.

Am Ende des Ganges, der sie etwa zur Hälfte den Weg in Richtung Pyramide gehen lässt, finden sie eine oktagonale Kammer mit 7 Stühlen aus pechschwarzem Holz darin. Sie schließen, dass diese Stühle für jeweils einen der Fürsten von Narganthar gedacht waren. Als sie den Raum betreten, werden zwei der Stühle lebendig, gehen aufeinander zu und transformieren sich zu einem einzelnen Stuhl. Als sie im Raum stehen, kommt aus dem hinter ihnen liegenden Gang der Vampir Báthory geflogen. Er hat die Helden beobachtet und ist neugierig, was die Helden hier suchen. Darauf wissen die Helden jedoch selbst keine rechte Antwort. Die Überzeugendste ist das am Ende, dass die Drow irgend etwas in diesem Grab suchen, an das sie früher nicht heran gekommen sind. Der Báthory äußert dazu, dass die Drow höchst warscheinlich hinter ihnen, den Fürsten her sind und jetzt inzwischen den Eingang des Tunnels versperren würden.

Als sich Ifrit auf den zusammen gesetzen Stuhl setzt, bemerkt er, dass er diesem Befehle geben kann, z.B. das er einen geheimen Gang im Nordosten der Kammer öffnen soll. Die Helden gelangen durch diesen Gang in einen Flur mit fünf großen Steinplatten auf der linken, und Statuen von früheren Herrschern der Stadt auf der rechten Seite. Sie finden Hinweise auf eine lange Anwesenheit des Pestbringers (schwarzer Schleim) und überlegen, ob dies der Ort ist, an dem er so lange eingesperrt war. An der Eingangstür entdeckt Lia eine dünne eingearbeitete Bleischicht. Blei schirmt vor Magie, so dass man aus dieser Kammer, wenn die Tür geschlossen ist, vermutlich nicht mehr heraus teleportieren kann.

Nach einiger Zeit der Beratung beschließen die Helden, trotz ihres angeschlagenen Zustandes, die Grabplatten ein zu schlagen und zu überprüfen, was sie dahinter finden. Sie fangen mit der Letzten an, hinter der sie eine Eisenklappe finden. Hinter der Eisenplatte stoßen sie auf einen dünnen (1 Fuß) Steinbogen, der über einen 60m tiefen Abgrund führt und in deren Mitte sich eine Plattform befindet. Auf der Plattform liegt ein großer Steinsarg. Links von ihrem Bogen sehen sie vier weitere solcher Brücken und auf der rechten Seite eine gigantische Statue mit einem Hundekopf. Sie bitten Báthory, im Rachen des Hundekopfes nach zu schauen, ob sich dort ein weiterer Geheimgang befindet und der Vampir schwebt in Gasform hinein und bleibt vorerst verschwunden. Die Helden mühen sich über den dünnen Bogen, ohne den Sarg zu öffnen, denn sie haben eine weitere Eisenluke auf den anderen Seite entdeckt. Sie knacken auch dieses Schloss und finden dahinter einen großen Haufen Silbermünzen und einen magischen Gegenstand: Pigment, mit dem sie einfache Objekte auf eine Oberfläche malen können, die dann daraus hervor entstehen. Dies dürfte sich noch als nützlich erweisen.

Als sie so eine Kammer nach der anderen knacken, finden sie hinter der dritten einen weiterführenden Gang. Da sie hinter sich schon die Drow hören können, die im oktagonalen Raum versuchen, die Geheimtür zu öffnen, zeichnen sie mit dem magischen Pigment einen großen Felsen vor die große Tür die in den Grabbereich führt. Dann erkunden sie den neu gefundenen Gang und schließen die Eisenluke hinter sich. Der Gang scheint weiter in Richtung Nordosten zu führen. Nach einigen hundert Metern treffen sie auf die zwei Grabräuber, welche erstmals das verfluchte Grab geöffnet haben und seitdem verschollen waren. Sie wurden in zwei Untote Bodaks verwandelt, die den Helden schwer zusetzen. Denn Bodaks können mit einem Blickangriff die Seele ihres Gegners aussaugen (Negative Level bewirken). Es sieht schlecht für die eh schon geschwächten Helden aus, bis Lia im entscheidenen Augenblick die Idee hat, einen schwarzen Balken als Illusion vor die Gesichter der Bodaks zu legen. Ihrer größten Stärke beraubt müssen die Bodaks auf ihre physikalischen Angriffe ausweichen, fallen aber so schnell der magischen Axt Kazgars zum Opfer.

Völlig erschöpft beschließen die Helden, dass sie nicht um eine Rast herum kommen. Die Maßnahmen hinter ihnen werden die Drow hoffentlich eine Weile beschäftigen und für den vor ihnen liegenden Teil werden sie alle Kräfte und Fähigkeiten benötigen, die ihnen zu Verfügung stehen. Denn schließlich wartet vor ihnen noch das rätselhafte Monster mit den großen Krallen, der letzte unbekannte Fürst von Vassili Palati…

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