Draconia

31. Session

Der Aufstand

4. Erastus 1296

In der Morgendämmerung erscheint den Helden am Horizont eine drachenähnliche Gestalt. Ein Mischwesen aus Mensch und Drache, mit langen, ledrigen Flügeln und einem Gewand, das an einen Kleriker erinnert. Nach anfänglicher Vorsicht erkennen die Helden bald, dass es sich um Jeremiah handelt, den gerade verloren geglaubten Freund. Anscheinend haben die Götter des Schicksals seinen Tod noch nicht vorgesehen. Allerdings mussten sie seine Seele mit Bestandteilen einer anderen Seele reparieren, wozu sich der Drache Isoropu gnädigerweise bereit erklärt hat. Als Folge könnten gewisse Nebenwirkungen eintreten, eine davon in Form von Flügeln, die aus dem Rücken sprießen.

Nachdem die Helden so vereint sind, fliegen sie in Richtung Stadt, aus der Kampfeslärm klingt. Die Einwohner lehnen sich gegen die wenigen in der Stadt verbliebenen Drow auf und versuchen, diese gemeinsam aus der Stadt zu vertreiben. Die Helden greifen mit ihrem fliegenden Schwert in den Kampf ein und unterstützen die Bewohner bei ihrem Anliegen. Sie fliegen zur unteren Festung der Drow, stürmen diese und finden im Untergrund ein Gefängnis, aus dem sie die Gefangenen befreien. Unter den Gefangenen befindet sich auch ihr Bekannter, Breedle Buckwinkel, der etwas verschrobene Gnom mit dem seltsamen Kramladen, bei dem sie schon des öfteren untergekommen sind. Ihm wurden die Augen heraus gebrannt, aber damit geht es ihm noch besser als vielen anderen der hier Gefangenen. Neben dem Gefängnis entdecken die Helden außerdem eine Folterkammer und einen Zugang zu den Tiefen, einer gigantischen Höhle, an deren Boden ein seltsamer Jungel aus Pilzartigen Pflanzen wächst (wie Jeremiah mit seinen Flügeln erkunden konnte).

Sie kehren wieder an die Oberfläche zurück, wo sie feststellen, dass die Kämpfe inzwischen nachgelassen haben. Auf dem Marktplatz hat sich eine Menschenmenge versammelt und lauscht einem der Händler (mit dem sie ganz am Anfang in der Stadt zu tun hatten). Er scheint vor zu haben, die Macht in der Stadt an sich zu reissen. Die Helden schreiten ein und Ifrit Argumentiert gegen den Händler, der auch schon bald von einigen Leuten beschuldigt wird, mit den Drow gemeinsame Sache gemacht zu haben und Leute entführt zu haben. Die Helden gehen den Anschuldigungen auf den Grund, aber sie können keine defintiven Beweise für seine Schuld finden. Sie halten aber auch die wütende Menschenmenge davon ab, den Händler gleich auf der Stelle zu lynchen und versprechen eine gerechte Untersuchung der Anschuldigungen.

Sie stellen eine vorläufige Stadtwache von 30 Personen auf die Beine und verkünden, dass ab sofort wieder Recht und Ordnung in der Stadt herrscht. Der Händler aber besteht darauf, dass einer seiner Männer die Helden bei ihren Untersuchungen begleiten soll, damit er sicher gehen kann, dass sie auch wirklich objektiv ermitteln. Die Helden stimmen zu, bezaubern den Helfer aber sobald es geht und befehlen ihm, den ersten Lagerraum in Buckwinkels Laden zu bewachen. Derweil schmieden sie Pläne, den Vampirfürsten Bathory zu hintergehen, da die geschilderten Umstände für das Verschwinden einer der Entführungen sehr zu seinem Angriffsschema passen (Ein Mädchen, dass in der Dämmerung von finsteren Gestalten über die Dächer der Stadt hinweg verschleppt wurde).

Sie beschließen, den Vampir aufzusuchen, lassen sich aber zunächst von Igor, dem Diener, auf den Abend abwimmeln, wo sie einen Termin mit dem Vampir ausmachen. Danach untersuchen sie kurz einen weiteren Verdacht (einen anderen Händler mit einem grünen Haus, der aber gleich weitere Händler beschuldigt und sie nicht herein lassen möchte). Allerdings kommt ihnen der Vampir immer noch verdächtig vor und so beschließen sie, ein weiteres Mal, noch vor ihrem Abendlichen Termin, beim Vampir vorbei zu schauen. Sie bestehen auf eine Audienz, die ihnen nach etwas Widerstand auch gewährt wird. Ein sichtlich unausgeschlafener und grummeliger Vampir empfängt sie im oberen Audienzsaal, an dessen Decke die Helden eine Ansammlung von Fässern entdecken, die mit einem durchgehenden Seil befestigt sind. Nach der Audienz zieht sich der Vampir wieder in den Keller zurück.

Als die Helden in der Eingangshalle stehen, kann es Kazgar nicht mehr länger aushalten. Er überwältigt Igor, stopft ihm den Mund und fesselt ihn. Dann stürmen die Helden in den Keller des Vampirs um ihm entgültig den Rest zu geben. Bzw. um ihn gefangen zu nehmen, denn der teuflische Vertrag untersagt es ihnen nur, ihn zu vernichten, nicht aber, seine Diener zu vernichten und ihn gefangen zu nehmen. Der vorläufige Plan sieht vor, den Vampir von den Dorfbewohnern hinrichten zu lassen, nachdem ihm der Prozess gemacht wurde.

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